volxhaus volkshaus klagenfurt volxmusik electronic fallout tommy urabl dj tumor dj sonoir dj nemesis gothic darkwave ebm industrial 3

Am Samstag, 08. August 2015, fand wieder das "Electronic Fallout" von und mit Tommy Urabl (alias DJ Tumor - electronic Fallout Klagenfurt) bei uns im VolXhaus Klagenfurt statt.

Als Unterstützung an den Turntables waren dabei:

DJ Sonoir - Noize Syndrom Vienna und

DJ Nemesis - electronic Fallout Klagenfurt

Hier ein kleines Video vom WarmUp:

und hier ein paar Bilder von der Veranstaltung:

volxhaus volkshaus klagenfurt volxmusik electronic fallout tommy urabl dj tumor ebm industrial dark wave 2volxhaus volkshaus klagenfurt volxmusik electronic fallout tommy urabl dj tumor ebm industrial dark wave 1volxhaus volkshaus klagenfurt volxmusik electronic fallout tommy urabl dj tumor dj sonoir dj nemesis gothic darkwave ebm industrial 2

volxhaus volkshaus klagenfurt volxmusik guerzoncellos the jazz rock side of the cellos 3

Guerzoncellos - The Jazz-Rock-Side of the Cellos waren am 30. Juli 2015 zu Gast bei uns im VolXhaus Klagenfurt. 

Der Einlass war ab 19:30 Uhr und um ca. 20:30 Uhr betraten Guerzoncellos die Bühne.

Vater und Sohn, Enrico und Tiziano Guerzoni, präsentierten ein fulminantes Konzert, das man von einem Cello-Duo nicht erwarten würde. Ihr Programm reichte von Barock bis Jazz und Rock, von Vivaldi und Bach über Gershwin und Piazzola sowie Medleys von den Rolling Stones, Michael Jackson, Beatles, Europe, usw.

Mit dabei waren zwei Special-Guests: Alenka Piotrovicz und Mariano "Don Panini" Bulligan

Nach 4 Zugaben und tobendem Applaus entließ das Publikum die Guerzoncellos gegen ca. 22:00 Uhr von der Bühne.

Hier noch ein paar Eindrücke:

volxhaus volkshaus klagenfurt volxmusik guerzoncellos the jazz rock side of the cellos 1volxhaus volkshaus klagenfurt volxmusik guerzoncellos the jazz rock side of the cellos 2

 

volxhaus volkshaus klagenfurt volxtheater teatro zumbayllu vada ein oel gegen zwei essige header 

César Vallejo:

Ein Öl gegen Zwei Essige - un aceite contra dos vinagres

szenisches Experiment nach César Vallejo

Übersetzung: Sara Zambrano, Florian Zambrano

Kollektive Kreation & Präsentation: Felix Strasser, Sara Zambrano, Florian Zambrano, Jorge Romero Mora

Musikalische Begleitung: Jesús Huamán

Produktion: teatro zumbayllu

 

Für eine 2016 geplante Inszenierung von Texten des peruanischen Autors wird es 2015 eine Einführungsphase mit szenischen Lesungen und kleineren Inszenierungen geben, in denen die Ergebnisse der Übersetzungen und die Möglichkeiten der Inszenierung von Prosa und Gedichten ausprobiert und analysiert werden.

Prosa, die dafür verwendet wird:

Tungsteno und Paco Yunque, Gedichte in Prosa (1939)

Lyrik: Poemas Humanos (1939), Trilce (1922), Los Heraldos Negros (1919)

 

„[...] en su poesía, es siempre un alma ávida de infinito, sedienta de verdad. La creación en él es, al mismo tiempo, inefablemente dolorosa y exultante. Este artista no aspira sino a expresarse pura e inocentemente. Se despoja, por eso, de todo ornamento retórico, se desviste de toda vanidad literaria. Llega a la más austera, a la más humilde, a la más orgullosa sencillez en la forma. Es un místico de la pobreza que se descalza para que sus pies conozcan desnudos la dureza y la crueldad de su camino.“ José Carlos Mariátegui über César Vallejo

Teatro Zumbayllu über das Stück:

So passiert es halt, dass jene, die sich ihm annähern wollen, nicht umhin kommen, das zu machen, wogegen Vallejo sich vehement wehrte, nämlich sich auf Umwege zu begeben, um die großen Unbekannten des menschlichen Daseins überhaupt direkt anzusprechen. Er wollte diese Abschweifungen nicht, er wollte dorthin wo es ungebremst schmerzt, lacht, verhöhnt und verstümmelt und liebt.

Wo dieser Punkt liegt, kann man nur erahnen, intuitiv abstecken. Weshalb auch wir abschweifen werden, den Umweg suchen müssen, um uns seine Worte greifbar zu machen. Unser Umweg ist eine vielseitige szenische Bearbeitung, die durch Musik, Übersetzung, Choreographie und Repetition mehrere gesprochene, wie szenische Sprachen ausnützen möchte, um einen Blick auf die Details und Besonderheiten seiner Sprachkonstrunkte aus mehreren Winkeln zu versuchen. Die Übersetzung ist vermutlich eine der intensivsten Formen einen Text zu lesen und dass es von Vallejos Texten nur wenige Translationen ins Deutsche gibt, kommt uns nur zu gute, da wir daher sehr wortgetreu und oft wortwörtlich zu Übersetzen im Stande sind und den Worten neue Körper leihen können.

Interessant erscheint bei den Arbeiten Cesar Vallejos die Universalität der Sprache, die in vielen Fällen aus den gekonnten Aneinanderreihungen von regionalen Besonderheiten hervorging. Wie sich dies in der peruanischen Literatur vollzog, beschreibt José María Arguedas ausgehend von den sprachlichen Verwebungen, die er in El Tungsteno fand: „Aber es existiert der Fall, ein realer Fall, in welchem der Mensch aus diesen Regionen, der sich fremd fühlte gegenüber dem vererbten Spanisch, sich in der Notwendigkeit sieht sich die fremde Sprache als Primärelement anzueingnen, das er modifizieren muss, dem er etwas wegnimmt und hinzufügt, bis es sich in sein eigenes Instrument verwandelt.“ Weiters spricht Arguedas von dem schwierigen Unterfangen Universelles und Regionalismen so im Gleichgewicht zu halten, dass es auf der einen Seite nicht zu allgemeingültig wird und damit unwirskam, und auf der anderen Seite sich nicht nur auf einen zu kleinen Radius zu beschränken, der den kritischen Diskurs verhindern könnte. Den theatralen Sprachen wohnt wie auch vielen anderen Sprachen die Fähigkeit inne aus bestimmten Codes und Konzepten mittels einer Pervertierung struktureller Verbindungen gewisse Gebilde in Grundelemente zu zerlegen und ihnen damit neues Leben einzuhauchen oder sie mit völlig ungewohnten Facetten zu bereichern, zu verfremden.

Die Schwierigkeiten Poetik und Prosa zu inszenieren, wollen wir in diesen ersten Versuchen abschätzen und ausprobieren, um aus den Reaktionen des Publikums abzuwägen, wie weit gegangen, ausgeschweift werden muss, um in dramatischer Form wieder zu den Kernpunkten von Vallejos Sätzen zu gelangen.

 

Hier ein kleiner Einblick in das Stück:

volxhaus volkshaus klagenfurt volxtheater teatro zumbayllu vada ein oel gegen zwei essige 1volxhaus volkshaus klagenfurt volxtheater teatro zumbayllu vada ein oel gegen zwei essige 2

 volxhaus volkshaus klagenfurt pajk plattform alternativer jugend kultur abschlussparty header

Der Verein PAJK Plattform Alternativer Jugend-Kultur veranstaltete am 4. Juli 2015 ihre große Abschlussparty mit dem Titel "Before the final curtain falls..." im VolXhaus Klagenfurt.

Musikalisch wurden sie unterstützt von Falling For Beautiful - Rock aus Innsbruck, Missing Logic - Pop-Punk aus Ferlach, Steamy Van - Blues-Rock aus Klagenfurt und Super Monky - Post Progressive Fusion Funkrock aus Klagenfurt.

Hier ein paar Eindrücke von der Party:

Super-Monky:

volxhaus volkshaus klagenfurt pajk plattform alternativer jugend kultur abschlussparty super monky 1

Missing Logic:

volxhaus volkshaus klagenfurt pajk plattform alternativer jugend kultur abschlussparty missing logic

Steamy Van:

volxhaus volkshaus klagenfurt pajk plattform alternativer jugend kultur abschlussparty steamy van

Falling For Beautiful:

volxhaus volkshaus klagenfurt pajk plattform alternativer jugend kultur abschlussparty falling for beautiful