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Am Freitag, 21. August, und am Samstag, 22. August, brachte das Theater Service Kärnten das Finale der "Summerstars 2015" in Form von "Tabaluga oder Die Reise zur Vernunft", das Kinder-Rock-Musical von Peter Maffay, zu uns ins VolXhaus Klagenfurt.

Unterstützt wurde das Musical durch Akrobatik-Einlagen von SHAD Performance, die durch die "Ring"-Akrobatik beim "Lied des Mondes" sowie die "Tuch"-Akrobatik beim "Himmelsriesen"-Lied das Publikum begeisterten.

Mit welcher Liebe, Hingabe und Begeisterung die Kinder ihren Charakteren Leben einhauchten und die Organisatoren, Monika Schmidinger (musikalische Leitung), Esther Schneider (SHAD-Performance), Sabine Kranzelbinder (Schauspiel), Ilse Fraiss (Kostüme) und die Band mit Carolin Stieber, Florian Bogensberger, Lukas Lackner, Julian Stubenböck, Stefan Vallant und Armin Polsinger mit Tatkraft und Herzblut dabei waren, war für uns bereits bei der Generalprobe offensichtlich. Und dieser Zusammenhalt spiegelte sich auch bei den Aufführungen wieder.

An beiden Tagen schafften es die Kids von "Tabaluga" alle Plätze des VolXhauses Klagenfurt restlos zu füllen und mit ihren Sing- und Tanzeinlagen die Herzen des Publikums zum Schmelzen zu bringen. Lieder wie "Tyria's Lied", "Das Lied des Mondes", "Arbeit ist das halbe Leben", "Der Baum des Lebens" bis hin zu "Nessaja - Ich wollte nie erwachsen sein" brachten die Zuschauer zum Schmunzeln und zum Weinen.

Wir, das VolXhaus-Team, freuen uns besonders, dass alle Beteiligten, Kinder, Organisatoren, Band und Akrobatik-Team eine schöne Zeit bei uns verbringen konnten und sich wohl gefühlt haben - ihr habt das VolXhaus zum Leuchten gebracht mit eurem Spaß und eurer Begeisterung - vielen, vielen Dank dafür, wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Projekt.

Und abschließend gibt's hier noch ein paar Eindrücke von den Aufführungen:

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 Fotos: Gerald Raunjak, Nikolaus Neureiter

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Am Samstag, 08. August 2015, fand wieder das "Electronic Fallout" von und mit Tommy Urabl (alias DJ Tumor - electronic Fallout Klagenfurt) bei uns im VolXhaus Klagenfurt statt.

Als Unterstützung an den Turntables waren dabei:

DJ Sonoir - Noize Syndrom Vienna und

DJ Nemesis - electronic Fallout Klagenfurt

Hier ein kleines Video vom WarmUp:

und hier ein paar Bilder von der Veranstaltung:

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Guerzoncellos - The Jazz-Rock-Side of the Cellos waren am 30. Juli 2015 zu Gast bei uns im VolXhaus Klagenfurt. 

Der Einlass war ab 19:30 Uhr und um ca. 20:30 Uhr betraten Guerzoncellos die Bühne.

Vater und Sohn, Enrico und Tiziano Guerzoni, präsentierten ein fulminantes Konzert, das man von einem Cello-Duo nicht erwarten würde. Ihr Programm reichte von Barock bis Jazz und Rock, von Vivaldi und Bach über Gershwin und Piazzola sowie Medleys von den Rolling Stones, Michael Jackson, Beatles, Europe, usw.

Mit dabei waren zwei Special-Guests: Alenka Piotrovicz und Mariano "Don Panini" Bulligan

Nach 4 Zugaben und tobendem Applaus entließ das Publikum die Guerzoncellos gegen ca. 22:00 Uhr von der Bühne.

Hier noch ein paar Eindrücke:

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César Vallejo:

Ein Öl gegen Zwei Essige - un aceite contra dos vinagres

szenisches Experiment nach César Vallejo

Übersetzung: Sara Zambrano, Florian Zambrano

Kollektive Kreation & Präsentation: Felix Strasser, Sara Zambrano, Florian Zambrano, Jorge Romero Mora

Musikalische Begleitung: Jesús Huamán

Produktion: teatro zumbayllu

 

Für eine 2016 geplante Inszenierung von Texten des peruanischen Autors wird es 2015 eine Einführungsphase mit szenischen Lesungen und kleineren Inszenierungen geben, in denen die Ergebnisse der Übersetzungen und die Möglichkeiten der Inszenierung von Prosa und Gedichten ausprobiert und analysiert werden.

Prosa, die dafür verwendet wird:

Tungsteno und Paco Yunque, Gedichte in Prosa (1939)

Lyrik: Poemas Humanos (1939), Trilce (1922), Los Heraldos Negros (1919)

 

„[...] en su poesía, es siempre un alma ávida de infinito, sedienta de verdad. La creación en él es, al mismo tiempo, inefablemente dolorosa y exultante. Este artista no aspira sino a expresarse pura e inocentemente. Se despoja, por eso, de todo ornamento retórico, se desviste de toda vanidad literaria. Llega a la más austera, a la más humilde, a la más orgullosa sencillez en la forma. Es un místico de la pobreza que se descalza para que sus pies conozcan desnudos la dureza y la crueldad de su camino.“ José Carlos Mariátegui über César Vallejo

Teatro Zumbayllu über das Stück:

So passiert es halt, dass jene, die sich ihm annähern wollen, nicht umhin kommen, das zu machen, wogegen Vallejo sich vehement wehrte, nämlich sich auf Umwege zu begeben, um die großen Unbekannten des menschlichen Daseins überhaupt direkt anzusprechen. Er wollte diese Abschweifungen nicht, er wollte dorthin wo es ungebremst schmerzt, lacht, verhöhnt und verstümmelt und liebt.

Wo dieser Punkt liegt, kann man nur erahnen, intuitiv abstecken. Weshalb auch wir abschweifen werden, den Umweg suchen müssen, um uns seine Worte greifbar zu machen. Unser Umweg ist eine vielseitige szenische Bearbeitung, die durch Musik, Übersetzung, Choreographie und Repetition mehrere gesprochene, wie szenische Sprachen ausnützen möchte, um einen Blick auf die Details und Besonderheiten seiner Sprachkonstrunkte aus mehreren Winkeln zu versuchen. Die Übersetzung ist vermutlich eine der intensivsten Formen einen Text zu lesen und dass es von Vallejos Texten nur wenige Translationen ins Deutsche gibt, kommt uns nur zu gute, da wir daher sehr wortgetreu und oft wortwörtlich zu Übersetzen im Stande sind und den Worten neue Körper leihen können.

Interessant erscheint bei den Arbeiten Cesar Vallejos die Universalität der Sprache, die in vielen Fällen aus den gekonnten Aneinanderreihungen von regionalen Besonderheiten hervorging. Wie sich dies in der peruanischen Literatur vollzog, beschreibt José María Arguedas ausgehend von den sprachlichen Verwebungen, die er in El Tungsteno fand: „Aber es existiert der Fall, ein realer Fall, in welchem der Mensch aus diesen Regionen, der sich fremd fühlte gegenüber dem vererbten Spanisch, sich in der Notwendigkeit sieht sich die fremde Sprache als Primärelement anzueingnen, das er modifizieren muss, dem er etwas wegnimmt und hinzufügt, bis es sich in sein eigenes Instrument verwandelt.“ Weiters spricht Arguedas von dem schwierigen Unterfangen Universelles und Regionalismen so im Gleichgewicht zu halten, dass es auf der einen Seite nicht zu allgemeingültig wird und damit unwirskam, und auf der anderen Seite sich nicht nur auf einen zu kleinen Radius zu beschränken, der den kritischen Diskurs verhindern könnte. Den theatralen Sprachen wohnt wie auch vielen anderen Sprachen die Fähigkeit inne aus bestimmten Codes und Konzepten mittels einer Pervertierung struktureller Verbindungen gewisse Gebilde in Grundelemente zu zerlegen und ihnen damit neues Leben einzuhauchen oder sie mit völlig ungewohnten Facetten zu bereichern, zu verfremden.

Die Schwierigkeiten Poetik und Prosa zu inszenieren, wollen wir in diesen ersten Versuchen abschätzen und ausprobieren, um aus den Reaktionen des Publikums abzuwägen, wie weit gegangen, ausgeschweift werden muss, um in dramatischer Form wieder zu den Kernpunkten von Vallejos Sätzen zu gelangen.

 

Hier ein kleiner Einblick in das Stück:

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