Am 9. Juni fand die inzwischen bereits Tradition gewordene Regenbogenparade in Klagenfurt statt. Im Anschluss an die Parade öffnete das VolXhaus Klagenfurt am Abend seine Tore und lud zur offiziellen Aftershow-Party, der „Pride-Party“ ein, um für die Rechte von LGBTQ* (Lesbians, Gays, Bisexuals, Transgender, Queer) sowie Toleranz und Solidarität zu tanzen und zu feiern.

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Dabei präsentierte sich das VolXhaus verziert mit unzähligen Flamingos und Regebogenfahnen sowie atmosphärischem Licht. Ein Highlight bildeten der Wandschmuck in Form von Gipsabdrücken sowohl weiblicher als auch männlicher Brüste als auch die Statuen von Adonis und Aphrodite.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten Ingo & Tina an den Turntables und heizten dem feierwütigen Publikum sowohl mit den besten Hits der 90er als auch mit aktuellen Chartbreakern ein und machten die Nacht zum Tag.

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Erstmalig gab es dieses Jahr auch eine Fotoecke unter dem Motto „Queere Tiere“, welche zum Posieren und Festhalten von Erinnerungen einlud.

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Am Dienstag, dem 5. Juni, wurde es wild im VolXhaus Klagenfurt. Direkt vom Rock im Park brachten All Star Events und der Österreichische Metal- und Jugendverein die englische Metalcore Band Bury Tomorrow zu uns. Als Support waren CONCLUSIVE, THE DISASTER AREA und PAIN IS mit an Bord und heizten dem Publikum vorab ordentlich ein.

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Den Beginn machten CONCLUSIVE, die zugleich ihr Live-Debut feierten. Sowohl harte als auch melodische Riffs, harsche Growls und eingängige Clear Vocals gepaart mit langjähriger Erfahrung begeisterten das Publikum.

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Anschließend gaben THE DISASTER AREA aus Niederbayern ordentlich Gas und begeisterten mit harten Riffs, eindrucksvollen Screams und einer rasanten Bühnenperformance die angeheizte Menge.

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Im Anschluss rockten Pain Is in altbewährter Manier die Location. Heiße Riffs, drückende Drums und ein bebender Bass kombiniert mit smoothen, eingängigen Vocals und einem energiegeladenen Bühnenauftritt pushten das Publikum.

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Schließlich erklommen Bury Tomorrow die Bühne und brachten das VolXhaus zum Kochen. Harte eindrucksvolle Riffs, ein dröhnender Bass sowie energiegeladene Drums ließen das Publikum brodeln. Melodische Clean Vocals in Kombination mit harschen Screams und Growls versetzten das Publikum schlussendlich in Ekstase und es gab kein Halten mehr. Bury Tomorrow beeindruckten mit einer energiegeladenen und rasanten Bühnenshow.

Am Samstag, dem 12. Mai, veranstaltete Semtainment eine weitere hochkarätige Party in unserer Location. Mit dem deutschen Rapper B-Tight konnten Thomas Semmler und sein Team eine allseits bekannte und beliebte Szenegröße nach Klagenfurt locken.

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Der Sohn einer deutschen Mutter und eines afroamerikanischen Vaters kam in den USA zur Welt und wuchs später in Berlin auf. Die Liebe zur Musik entdeckte B-Tight aka Bobby schon früh, und so veröffentlichte er mit seinem damaligen Mitbewohner Sido (ja, DER Sido) Ende der 90er-Jahre sein erstes Kassettenalbum "Wissen – Flow – Talent" bei dem renommierten Underground-Hip-Hop-Label Royal Bunker.

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B-Tight wurde durch und für seine agressiven und harten Texte bekannt. Das Wort "Neger" fällt er in jedem zweiten Satz, ist allerdings aufgrund seiner Herkunft für ihn keine Beleidigung sondern Teil seines normalen Sprachgebrauchs.

Wer B-Tight live erlebt, erkennt sofort, dass der Rapper sehr viel Selbstironie besitzt. Er nimmt sich dem Klischee an, spielt gekonnt damit und weiß ganz genau, welche Worte er wann zu wählen hat. Bobby war mit seinem Kollegen Monzy-De und seiner Live-DJane Drückerchen nach Klagenfurt angereist und machte von der ersten Sekunde an keine Gefangenen: "Vollgas und mitten in die Fresse" war die Devise. Mit viel Charme und einem breiten Grinsen auf den Lippen ließ sich B-Tight zu seinen Hits wie "Hol doch die Polizei", "Ich bins", "Wer hat das Gras weggeraucht" oder "Ghettoromantik" feiern.

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So durften die üblichen Jägermeister-Shots, die er gemeinsam mit seinem Publikum runterkippte, nicht fehlen und auch während der Show war B-Tight ein Star zum Anfassen, was ein Sprung in die feiernde Menge bewies. Vor und auch nach der Show nahmen sich die drei viel Zeit für ihre Fans und standen für Fotos und Autogrammwünsche zur Verfügung.

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Am 18. Mai feierte das berühmte Musical „La Cage aux Folles" („Ein Käfig voller Narren") Premiere bei uns im VolXhaus. Im August 1983 hatte das Stück in zwei Akten seine Uraufführung, nun adaptierte die Musicalfactory Kärnten die Show mit Songtexten von Jerry Herman zum Buch von Harvey Fierstein neu und brachte sie auf unsere Bühne.

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Georges (verkörpert durch Andreas Nessmann) führt seit vielen Jahren den berühmt-berüchtigten Travestieclub "La Cage Aux Folles" in St. Tropez. Sein Lebenspartner Albin (grandios gespielt von Dirk Smits) bezaubert und verführt jeden Abend als Zaza das Publikum des Clubs.

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Eines Tages kündigt sich Besuch an: Sohn Jean-Michel, eine „Jugendsünde" des homosexuellen Georges, unterbreitet dem Paar, dass er sich verlobt hat und heiraten werde. Ein Familientreffen steht an und alles wäre in bester Ordnung, wenn da nicht ein pikantes Detail den Haussegen schief hängen ließe: Annes Vater ist Politiker, ein erzkonservativer Sittenwächter, der jede Art von "Schmuddelclub" in St. Tropez schließen lässt.

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Jean-Michel und Georges versuchen in Windeseile ein bürgerliches, konservatives Umfeld zu schaffen. So wird kurzerhand die Wohnung umdekoriert und das Arbeitsumfeld neu erfunden. Doch ein Problem bleibt: Wo bekommt man auf die Schnelle eine Mutter her?
Da bietet Zaza ihre Dienste an und stiftet damit Einiges an Verwirrung und Komik.

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Dirk Smits und Andreas Nessmann gelang mit der Neuadaptierung des Stücks ein wahres Meisterstück: Mit großartigen Darstellern (Sabine Neibersch, Seppi Ess, Peggy Forma u.v.m.), viel Charme, Herz und Gelächter ist "La Cage aux Folles" herzerwärmend anzusehen.
Sowohl die Premiere als auch alle folgendeden Vorstellungen waren restlos ausverkauft. 

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Am 9. Mai fand ein weiteres Mal das Electronic Fallout in Kooperation mit Schattenwelt.at im VolXhaus statt.

Die renommierte EBM- und Industrial-Party wartete am Vorabend zu Christi Himmelfahrt mit zwei ganz besonderen Acts auf: Das Duo "System 84" aus der Steiermark machte an diesem außergewöhnlichen den Abend mit Nummern ganz im Stile des EBM der 90er-Jahre den Anfang. Mit druckvollen Drums, treibendem Bass und ab und an verzerrten, aber trotzdem noch gut verständlichen Vocals fesselten die Grazer das Publikum und heizten es perfekt für den Hauptact an.

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Eine gute halbe Stunde später war es dann soweit:  Die Hamburger Ikonen "Grausame Töchter", erklommen die Bühne. Aufgrund ihrer exzentrischen Performance, die BDSM-Elemente in die Darbietung mit einfließen lässt, galt für diese Show eine Altersbeschränkung von 18+.

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Gründungsmitglied Aranea Peel trat im schwarzen, knappen Höschen und mit Tape abgeklebten Brüsten vor das Publikum und rief starke Assoziationen mit Nina Hagen hervor. Bei ihrer Mimik, und Gestik fühlt man sich zweifelsohne an die Grande Madame des Schockrocks erinnert. Begleitet wurde die starke Frontfrau von Joscha Radaj am Schlagzeug und Kiara Kazumi als Backgroundsängerin. Neben den drei Hauptakteuren fanden sich auch weibliche Gäste und Performance-Künstler auf der Bühne ein.

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Die Grausamen Töchter führten uns durch eine extravagante Songauswahl aus ihren vier Alben. So fanden sich Hits wie "Annika ist tot", "Mein Messer", "Fette Katzen" oder "Die ganze Welt ist ein Zirkus" auf ihrer Setlist wieder.

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Mit Kunstblut, Umschnalldildos, Peitschen und viel nackter Haut überzeugten die Mädels nicht nur mit ihrer Optik, nein, die Girls sind ausgezeichnete Musikerinnen, die wissen, wie sie ihr Publikum in der Hand haben, wobei vor allem Sängerin Aranea mit ihrer vielseitigen Stimme hervorsticht.
Die Band provoziert, inszeniert und spielt gekonnt mit jedem Klischee. Mit knüppeldicken und unverblümten Texten begeisterten die Hamburger das Publikum, das die Mädels nicht ohne gehörige Zugabe von der Bühne ließ.

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