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NeinZumKrieg
Am Samstag, dem 30. April ging also unsere Benefizveranstaltung gegen den Krieg über die Bühne und all jene, die nicht dabei waren, denen sei gesagt: Ihr habt etwas verpasst!

Durch den Abend führte die zauberhafte Sonja Steger, die das Publikum mit Charme und Esprit, aber auch mit leiseren Tönen gekonnt durch das vielfältige Programm leitete.
Sie enthüllte alsbald auch die größte Überraschung des Abends:
Die begehrte Kärntner Künstlerin Lily Pril hatte sich spontan dazu entschlossen, zwei ihrer Werke für die Versteigerung zum guten Zweck anzubieten – darunter ein großes Gemälde von 140 x 100 cm, das den Namen „Friendship“ trägt!

Wir, die Crew des VolXhauses, waren schlichtweg sprachlos (und das will was heißen!).

Die grandiose Eva Brislinger stimmte das Publikum mit Texten über ihre sehr persönlichen, niedergeschriebenen Erinnerungen an eine Reise in die Ukraine, unter anderem nach Charkiv, auf den Abend ein. Liebe Eva, was für ein Glück, dass du die magischen Worte "PASSPORT FOUND" hören durftest, sonst hättest du uns all das nicht erzählen können!

Christine Teichmann glänzte nicht nur mit dem liebgewonnenen Klassiker, dem politischen Sportbericht und der grandios-komischen Abrechnung des Hotel Mama, sondern schlug auch sehr viel ernstere Töne aus dem Poetry Slam an und beehrte uns mit einer Premiere. Gegen den Krieg sang sie das 1943 entstandene jiddische Lied „Sog nit kejn mol“ und hinterließ uns mit Gänsehaut.

Es folgten Caroline De Rooij, Jazz-Koryphäe an der GMPU, Dirk Smits und Andreas Nessmann, die superkalifragilistischexpialigetisch-kreagenialen Köpfen der Musicalfactory Kärnten, und sorgten stimmgewaltig für Lachen, das im Halse steckenbleibt, Gänsehaut und vielleicht auch für einige kleine, heimliche Tränchen mit Liedern, die unter die Haut und mitten ins Herz gehen.

Harald Pomper nahm uns mit auf eine kulturelle Exkursion durch eine Kindheit im Burgenland, teilte seinen Reichtum an Erfahrungen aus Wien, Zelten mit Lagerfeuern und besang unter anderem Verschwörungstheorien und Irrtümer aus dem Internet. Der Auftritt endete mit einer Hommage an Willi Resetarits – auch hier Gänsehautgarantie.

Erhard Hofstädter präsentierte gemeinsam mit seinen beiden Co-Gitarrsiten Alexander Münzer und Benjamin Kapp Teile seines Albums „Zum Ersten“ – Austropop zum Schmunzeln mit Rockelementen.

Es folgten Listen to the Music, die sich trotz coronabedingtem Ausfall des zweiten Gitarristen dazu entschieden hatten, für den Frieden zu singen. Mit einem bunten Blumenstrauß aus eigenen Kompositionen und Hits aus den 1960ern und 1970ern sorgten sie für beseelte Stimmung.

Der letzte Act des Abends reiste extra aus Italien an: Mit mächtiger Frauenpower am Mikrofon und rockigen Riffs an der E-Gitarre ließ die Oldschool-Punkband Magic Jukebox es ordentlich krachen und es wurde getanzt, gemosht und gesprungen, was das Zeug hält.

Das Wichtigste aber wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten, nämlich wieviel wir durch diesen Abend hereinbekommen konnten.
Wir dürfen die stolze Summe von 2.500 Euro an NACHBAR IN NOT – HILFE FÜR DIE UKRAINE überweisen.

Sie setzt sich zusammen aus dem Erlös der Versteigerung der Bilder, Einkünften aus CD-Verkäufen, die Erhard Hofstädter, Harald Pomper und Magic Jukebox in Teilen oder zur Gänze spendeten, Getränkeeinnahmen an der VolXhaus-Bar und den Spenden, die im großen Spendenglas an der Bar eingelangt sind.

Darum möchte ich, die ich für gewöhnlich nur als „Stimme aus dem Off“ im VolXhaus in Erscheinung trete, doch noch kurz ein paar persönliche Worte loswerden, vor allem jedoch eines:
EUCH ALLEN, DIE IHR DIESEN ABEND ERMÖGLICHT HABT EIN UNENDLICHES DANKE!
A VOI CHE AVETE RESO POSSIBILE QUESTA SERATA GRAZIE INFINITE!

An dieser Stelle natürlich auch ein herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren Aufhauser Getränke, die Stiegl-Brauerei und WeAppU!

Hallo liebe Kinder,
hoffentlich freut Ihr Euch auch schon so auf die Party wie wir: Wir stecken schon mitten in den Vorbereitungen, dekorieren unser VolXhaus, stellen Musik zusammen und sperren Onkel Dracula in den Keller (der ist einfach viel zu gruselig!)

Damit morgen alles korrekt und sicher ablaufen kann, möchten wir Euch bitten, dass Ihr Euren Mama-Geistern und Papa-Zombies Folgendes weiter flüstert:

Unsere „Spuklocation“ öffnet für Euch ab 14:00 Uhr, das Programm startet ab 15:00 Uhr (voraussichtliches Ende zwischen 18:00 Uhr und 18:30 Uhr mit einer Feuershow). Wir starten deshalb so früh, weil wir bei Euren Eltern diesen „komischen“ 3G-Nachweis (quasi den Ninjapass für Erwachsene) kontrollieren müssen. Bei uns gibt es dafür eigene Geisterbeamte, die da sehr streng sein und ganz genau hinschauen müssen (sonst bekommen wir Ärger mit dem Zaubereiministerium, und wer will das schon?

Bitte sagt Euren Eltern auch, dass Sie zusätzlich zum 3G-Nachweis auch einen Lichtbildausweis mitnehmen müssen, denn ohne Fotokontrolle gilt der 3G-Nachweis nicht und unsere Geisterbeamten dürfen euch nicht in unserem Haus herumspuken lassen – das wäre ja ja richtig langweilig und gar nicht spooky!

Sollten Eure Eltern weder genesen noch geimpft sein, aber einen gültigen PCR-Test vorweisen können, müssen Sie leider trotzdem durchgehend eine FFP2-Maske tragen (siehe aktuelle Ampelschaltung Kärnten). Das kann man aber auch positiv sehen, denn so brauchen sie nur die obere Hälfte des Gesichts schminken und es bleibt mehr Schminke für Euer gruseliges Kostüm übrig…

Und JA! Es wäre schön, wenn sich auch die Eltern gruselig verkleiden würden (Liebe Eltern: Bitte denkt aber daran, dass wir Kinder im Alter von 2-12 erwarten, also die aufgeschlitzte sexy Nonne im Lackoutfit mit Blick auf ihre Innerein ist definitiv die falsche Wahl).

Da wir in den letzten Tagen sehr viele Fragen beantwortet haben, möchten wir hier die „schaurigsten“ zum Abschluss noch beantworten (das ist jetzt kein Scherz, diese Fragen wurden uns wirklich gestellt):

Frage: Wann kann ich mein Kind abgeben und wann muss ich es spätestens abholen?
Antwort: Sorry, aber es handelt sich zwar um eine Kinderparty, aber die Aufsichtspflicht haben Sie als Eltern. Im Klartext heißt das, Sie müssen durchgehend anwesend sein und auf Ihre Kinder aufpassen (Eltern haften für Ihre Kinder).

Frage: Wir wären zwei Mädels und mein 2-jähriger wäre dabei, warum fängt das so früh an und geht nur bis 18 Uhr?
Antwort: Weil es sich um eine Kinderparty handelt. Weitere Ausführungen ersparen wir uns.

Frage: Wird wohl Alkohol auf der Party ausgeschenkt?
Antwort: Wir haben erst überlegt, keine alkoholischen Getränke für Erwachsene (und logischerweise NUR für Erwachsene) anzubieten, haben uns aber letztendlich zu einer Hybrid-Lösung entschlossen, morgen die Preise für Alkohol empfindlich anzuheben. Wenn unbedingt jemand seinen Drink oder sein Bier „braucht“, ist das auf einer Kinderveranstaltung, in der die Kids im Mittelpunkt stehen sollten, eben etwas teurer.

Frage: Sehe ich das richtig? Es gibt da keinen Eintritt? Warum?
Antwort: Wir sind ein gemeinnütziger Non-Profit-Verein und wollen damit den Kindern, die nun schon wirklich lange unter den Folgen der Pandemie leiden, etwas zurückgeben. Es wird aber vor Ort die Möglichkeit geben, uns zu unterstützen.

Frage: Braucht Ihr noch Hilfe?
Antwort: Ja. Immer gerne, bitte! Schaut auf Euch und die Kinder, seht es als große gemeinsame Party, bei der jeder jedem hilft und auf jeden ein bisserl schaut und wir können alle eine schöne Feier haben.

Abschließend wünschen wir Euch morgen einfach viel Spaß und schöne Erinnerungen, wir tun unser Bestes, Euch diese zu liefern

Die VolXhaus - Crew
Am 17. September 2021 servierte die DAMENWAHL ganz besondere Filetstücke aus ihrem musikalischen und literarischen Repertoire. Prädikat: sehr lustig und absolut sehenswert.

DieDamenwahl2
Nach eineinhalb Jahren Bühnenabstinenz brannten die Ladies von der DAMENWAHL förmlich darauf, endlich wieder spielen, singen und lesen zu dürfen. Sie waren Feuer und Flamme und servierten uns extra gut gewürzte und fein abgeschmeckte Filetstücke: ein Best-Of aus den vergangenen vier DAMENWAHL-Programmen – außen knusprig, innen saftig. Liebevoll filetierten sie die Männerwelt, setzten sich selbst auf Diät, verweigerten jegliche Schokolade und wurden sich schmerzhaft bewusst, dass viele Dinge (wie der BH auf eBay) ohne Prosecco einfach nicht passiert wären. Das also verstehen die fünf Damen in Schwarz unter charmanten Chansons und launiger Literatur ????.

Sonja Steger trug das Publikum auf einer Klangwolke aus Gags durch den Abend; sie gab gesanglich wertvolle Geschenkstipps (Es ist gut, wenn es glitzert), aber auch ernstgemeinte Erziehungstipps (Männer muss man loben). Die stimmgewaltige Karin Koncsik brachte so manche Glock’n zum Klingen, sang ein Loblied auf kernige Neandertaler und ließ Kirschen ohne Kern wachsen, während sie sich darüber freute, dass alle Anwesenden die Hosen anbehalten hatten. Begleitet wurden die beiden Sängerinnen in gewohnt professioneller Manier von Alenka Piotrowicz am Cello und Tatjana Pichler am Klavier. Last but not least ließ uns Eva Brislinger Ohrenzeugen eines ungewöhnlichen Tischgeflüsters werden – und an der Verzweiflung eines dem Tode geweihten Zahnstochers teilhaben. Als Zugabe zog sie auch noch ihren blutrauschenden Vampir Hansi über den Lesetisch.

Wir sagen: „Chapeau Ladies!“ Es war wieder sehr lustig und wir freuen uns schon auf das neue DAMENWAHL-Programm im nächsten Herbst. Wie uns ein Vöglein gezwitschert hat, wird die Premiere dazu hier bei uns im VolXhaus stattfinden.

Liebe Freundinnen und Freunde des VolXhauses… Auf einmal hat es KLIRR gemacht!

klirr

Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, ist das technische Herzstück unseres Vereines, unsere Tonanlage, einem Unfall zum Opfer gefallen. Nach langem Probieren und etlichen Versuchen, sie wieder zu reanimieren, mussten wir nun nach langem Kampf endgültig den sprichwörtlichen „Stecker“ ziehen und sie in den wohlverdienten Ruhestand entlassen.

In anderen Worten: Eine Reparatur wäre einfach nicht mehr rentabel gewesen und der Schaden ist leider viel zu groß, als dass das gute Stück in absehbarer Zeit überhaupt wieder erklingen könnte.

Nach langem Hin und Her sind wir als Verein mit unseren Hauptpartnern nun zu der Entscheidung gekommen, alle (wirklich alle) unsere Reserven und Puffer in eine neue und bessere Anlage zu investieren (ca. 20.000 Euro), um euch, liebe Freundinnen und Freunde des VolXhauses noch viele Jahre bespielen zu können.

Wir möchten euch um Folgendes bitten:

- Werdet Mitglied in unserem Verein und unterstützt uns dabei, das Haus zu erhalten >> BITTE HIER KLICKEN!

- Kommt zu Veranstaltungen, traut euch raus, wir beißen nicht. Wir versichern euch, dass ihr bei unseren Veranstaltungen sicher seid. >> HIER LANG

- Veranstaltet eure eigenen Events bei uns und profitiert von unserer voll ausgestatteten Location. >> INFOS DAZU HIER

- Sichert euch mit einer Spende euren persönlichen Platz auf unserer „Wall of Fame“. >> SPENDENLINK

- Bucht bei uns Werbung, macht euch bei uns sichtbar – das geht online und offline! Anfragen unter Telefon: +43660 / 767 4 833

Wir hoffen auf eure Unterstützung., vielen dank, eure VolXhaus Crew

Der 14.8.2021 wurde vom gesamten VolXhaus-Team sehnlichst erwartet: Relativ spontan hatte man sich dazu entschlossen, die legendären Nanowar of Steel am Heimweg nach Italien abzufangen – und das Unterfangen ist geglückt.

Den Anfang machten an diesem Abend die langjährigen Lokalmatadoren von JEBEDIAH, die das Publikum mit ihren Eigeninterpretationen bekannter Rockhymnen auf einen kraftvollen Abend einstimmten. Gleich an dieser Stelle großer Dank an „unseren“ Kurt Seppele, der uns beim Ausknobeln des „Einheizers“ mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat und sofort an JEBEDIAH gedacht hat – inklusive Rudi Pravda als große Überraschung an den Drums!

Danach erklommen Nanowar of Steel zur epischen – und vermutlich weltweit bekanntesten – Deklination des Lateinischen die Bühne (kleiner Tipp durch die Blume: Es ist nicht „discipulus“ ;-) ), um sich mit „Barbie Milf“ direkt in medias res zu stürzen. Es folgte mit „Call of Cthulu“ eine anbetungswürdiges Anrufung der mystischen Gestalt H. P. Lovecrafts – involviert waren Cthulu persönlich und ein aufblasbares Telefon. Der wilde Ritt ging weiter und entführte das Publikum mit „Barbagianni“ auf einen Beutezug der Schleiereule, gefolgt vom „Vegan Velociraptor“  – selten hat man launiger zu Dinosauriern und Weltuntergangsszenarien mit den Armen gewedelt…

Nanowar of steel VolXhaus Klagenfurt

Coronalockerungen sei Dank konnte die Band auch eine liebgewonnene Tradition wieder aufleben lassen, die „Wall of Love“, die nanowar‘sche Antwort auf die vielerorts viel zu schmerzhaft und brutal ausfallende „Wall of Death“, die man von Metalkonzerten sonst so kennt. Es folgte das Loblied auf leistbare Eisenwaren die Hymne des Baumarkts, „Iron Monger“.

Romantischer wurde es zu den Klängen von „Then I Noticed She Was A Gargoyle“ – vielleicht hat das ein oder andere Pärchen sogar Liebesbekenntnisse ausgetauscht? Um jedoch die Romantik nicht zu sehr überborden zu lassen, kam Nanowar dann zum deutschsprachigen Teil des Konzerts:

Mit Knusperbröseln und Klassenkampf besangen sie den „Fluch des Käpt‘n Iglo“ , vor dem kein Fisch sicher ist, um sich dann mit „Schwanzwald“ phallisch anmutenden Bretprodukten zu widmen. Die Stimmung war ausgelassen und fand spätestens bei Norwegian Reggeaton ihren Höhepunkt – das morbid-melancholische Wikingerherz traf auf Latino-Rhythmen, die es selbst dem zurückhaltendsten Gast unmöglich machten, sich nicht zu bewegen. Den nordischen Gepflogenheiten folgend, wurde natürlich auch „Odino“ gehuldigt. Das Konzert endete mit „Hail To Liechtenstein“ – in der Hoffnung, dass wir alle den Saal ein wenig reicher verlassen würden.

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Nach Jubel, Applaus und Zugaberufen, die Stimmen heiser werden ließen, folgte das Grande Finale: Nach einer Reise zum „Uranus“ wurde unter großer Begeisterung die „Polenta Taragnarock“ aufgetischt – um so gestärkt nach Valhalla zu streben. Niemals wurde enthusiastischer einen LACK-Tisch aufgebaut und niemals erntete jemand dafür so viel Jubel. Valhalleluja! Was für ein genialer Abend!

 Jebediah und Nanowar Of Steel VolxhausJebediah NanowarOfSteel 124 1

An dieser Stelle ein paar Worte in eigener Sache: Wir möchten uns noch einmal bei jedem einzelnen Musiker herzlich bedanken, dass dieses Konzert überhaupt möglich war. Vielen, vielen Dank an die Jungs von Nanowar of Steel, ihr und euer Schaffen seid jetzt gerade wichtiger je. Danke, dass ihr bei uns ward und uns alle mit auf diese verrückte Reise genommen habt, die uns am Ende alle ein Stückchen zusammenrücken hat lassen!

Mediaquellen:
Thomas Hude | www.blitzlicht.at
Yvonne Rapp
Ingo Webernig | www.weappu.net

Veranstaltungs- und Kulturzentrum VolXhaus Klagenfurt
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A-9020 Klagenfurt
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