HanzelUndGretyl klein

Vor ein paar Wochen kam es zu einem gewaltigen Aufschrei und Missmut seitens von antifaschistischen und linken Gruppierungen in Klagenfurt, unser angekündigtes Konzert von „Hanzel und Gretyl“ am 23. Oktober 2015 betreffend.

Und obwohl wir sogleich diese „Falschdeutungen“ und „Verurteilungen“, dass „Hanzel und Gretyl“ eine rechtsradikale Nazi-Band sein sollen und dass dies besonders im VolXhaus Klagenfurt, dem Sitz der KPÖ, nicht geduldet werden sollte (ja sogar eine Forderung zur Absage des Konzerts wurde vorgebracht), richtig gestellt haben, hinterließ dies einen fahlen Geschmack der Kontroverse in unserem gesamten VolXhaus-Team.

Da es ein nicht gerade geringer finanzieller Aufwand unsererseits sein würde (und unser Team das VolXhaus nun erst seit Juni 2015 übernommen hatte), verstanden wir diese massive Gegenwehr nicht ganz und haben uns weiterhin Gedanken gemacht. Nochmals den finanziellen Aufwand vor Augen waren wir soweit, ein Konzert, das eine solche Kontroverse auf den Tisch zu bringen scheint, kurzfristig sterben zu lassen. Bereits unterzeichnete Verträge mit den Bands wollten wir widerrufen und jedem Musiker dessen Regressansprüche durch Absage auszuzahlen – ein geringerer finanzieller Aufwand als die wahrhaftige Durchführung, so viel stand fest.

Doch war es ein Mann, Helmut-Michael Kemmer, ein Partner und Freund des VolXhauses Klagenfurt, mit dem gemeinsam bereits Projekte wie INTUiTION ins Leben gerufen wurden, der an uns herantrat und uns darin bestärkte, uns von anderen nichts einreden zu lassen und uns anbot, dass das Projekt INTUiTION für die Entlohnung der Künstler vollends aufkommen würde.

INTUiTION, ein Projekt zur Förderung von jungen Künstlern, ins Leben gerufen von Helmut-Michael Kemmer, Ingo Webernig und Robert Lamprecht, möchte jedoch weiter gehen – nicht genug der Kostenübernahme, INTUiTION möchte Aufklärung, Wissen statt nur Vermutungen – und somit lädt INTUiTION alle ein, beim Konzert von „Hanzel und Gretyl“ am 23. Oktober 2015 im VolXhaus Klagenfurt dabei zu sein, sich selbst ein Bild zu machen und zwar bei FREIEM EINTRITT!!!

Natürlich müssen sich diejenigen unter Euch, die bereits Karten für dieses Konzert gekauft haben, keine Sorgen machen, Ihr bekommt Euer Geld zurück!

Das heißt für Euch:

„Hanzel und Gretyl“
Grimm Shiza Tour 2015 im
VolXhaus Klagenfurt
unterstützt von
„Teufelskreis“ aus Wien und
„Thytopia“ aus Villach
EINTRITT FREI

Die neue VolXBar unterstützt diese Fukken Uber Frei Party mit einem Spezial-Bier-Preis von Euro 2,50

Also seid dabei bei der Fukken Uber Frei Party und macht Euch selbst ein Bild davon – das gab‘s noch nie...

Einlass ab 20:00 Uhr bis das VolXhaus voll ist... ;-)

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A few weeks ago we were confronted with a public outcry and loads of discontent by antifascist and left-wing groups of Klagenfurt, concerning our advertisement of the concert of Hanzel und Gretyl on 23rd of October 2015.

Although we immediately rectified these misrepresentations and prejudices which implied Hanzel und Gretyl to be a right-wing Nazi band which should neither play nor be tolerated in VolXhaus Klagenfurt, the headquarter of KPÖ, the Austrian communist party, this controversial discussion left a bitter taste in our mouths.

We couldn't quite understand the strenuous opposition since we have been managing VolXhaus only for 2 months and this concert was connected to major costs for us. Thinking over these numbers again, we were ready to nix the concert, that had brought up so many controversies. We were ready to let that „baby“ die. We wanted to cancel the already signed contracts with the bands and we wanted to pay for the musicians´ cancellation fees – that would have been even cheaper than realizing the concert, that was as sure as death and taxes!

But then Helmut-Michael Kemmer, partner and friend of VolXhaus Klagenfurt, with whom several projects like INTUiTION had already been brought to life, encouraged us not to give up. We shouldn't let ourselves be talked into giving up and he offered us that INTUiTION would pay for the total artists´ fees.

But INTUiTION, a project to support young Carinthian artists, which was brought to life by Helmut-Michael Kemmer, Ingo Webernig and Robert Lamprecht, wants to go even further: Meeting the costs is not enough, INTUiTION stands for information campaigns, knowledge instead of presumptions, and so INTUiTION invites everybody to visit VolXhaus to see Hanzel und Gretyl live in concert on 23rd of October 2015 – get your own impressions, ADMISSION FREE!

Don't worry if you have already bought tickets – you'll get your money back!

That means for you:

„Hanzel und Gretyl“
Grimm Shiza Tour 2015 at
VolXhaus Klagenfurt
supported by
„Teufelskreis“ from Vienna and
„Thytopia“ from Villach
ADMISSION FREE!

The new VolXBar supports this Fukken Uber Frei Party with a special offer for beer (only € 2,50)

Don't miss out at the Fukken Uber Frei Party – You have never seen this before!

Doors open at 8pm until VolXhaus is full... ;-)

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Am Freitag, 21. August, und am Samstag, 22. August, brachte das Theater Service Kärnten das Finale der "Summerstars 2015" in Form von "Tabaluga oder Die Reise zur Vernunft", das Kinder-Rock-Musical von Peter Maffay, zu uns ins VolXhaus Klagenfurt.

Unterstützt wurde das Musical durch Akrobatik-Einlagen von SHAD Performance, die durch die "Ring"-Akrobatik beim "Lied des Mondes" sowie die "Tuch"-Akrobatik beim "Himmelsriesen"-Lied das Publikum begeisterten.

Mit welcher Liebe, Hingabe und Begeisterung die Kinder ihren Charakteren Leben einhauchten und die Organisatoren, Monika Schmidinger (musikalische Leitung), Esther Schneider (SHAD-Performance), Sabine Kranzelbinder (Schauspiel), Ilse Fraiss (Kostüme) und die Band mit Carolin Stieber, Florian Bogensberger, Lukas Lackner, Julian Stubenböck, Stefan Vallant und Armin Polsinger mit Tatkraft und Herzblut dabei waren, war für uns bereits bei der Generalprobe offensichtlich. Und dieser Zusammenhalt spiegelte sich auch bei den Aufführungen wieder.

An beiden Tagen schafften es die Kids von "Tabaluga" alle Plätze des VolXhauses Klagenfurt restlos zu füllen und mit ihren Sing- und Tanzeinlagen die Herzen des Publikums zum Schmelzen zu bringen. Lieder wie "Tyria's Lied", "Das Lied des Mondes", "Arbeit ist das halbe Leben", "Der Baum des Lebens" bis hin zu "Nessaja - Ich wollte nie erwachsen sein" brachten die Zuschauer zum Schmunzeln und zum Weinen.

Wir, das VolXhaus-Team, freuen uns besonders, dass alle Beteiligten, Kinder, Organisatoren, Band und Akrobatik-Team eine schöne Zeit bei uns verbringen konnten und sich wohl gefühlt haben - ihr habt das VolXhaus zum Leuchten gebracht mit eurem Spaß und eurer Begeisterung - vielen, vielen Dank dafür, wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Projekt.

Und abschließend gibt's hier noch ein paar Eindrücke von den Aufführungen:

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 Fotos: Gerald Raunjak, Nikolaus Neureiter

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Am Samstag, 08. August 2015, fand wieder das "Electronic Fallout" von und mit Tommy Urabl (alias DJ Tumor - electronic Fallout Klagenfurt) bei uns im VolXhaus Klagenfurt statt.

Als Unterstützung an den Turntables waren dabei:

DJ Sonoir - Noize Syndrom Vienna und

DJ Nemesis - electronic Fallout Klagenfurt

Hier ein kleines Video vom WarmUp:

und hier ein paar Bilder von der Veranstaltung:

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Guerzoncellos - The Jazz-Rock-Side of the Cellos waren am 30. Juli 2015 zu Gast bei uns im VolXhaus Klagenfurt. 

Der Einlass war ab 19:30 Uhr und um ca. 20:30 Uhr betraten Guerzoncellos die Bühne.

Vater und Sohn, Enrico und Tiziano Guerzoni, präsentierten ein fulminantes Konzert, das man von einem Cello-Duo nicht erwarten würde. Ihr Programm reichte von Barock bis Jazz und Rock, von Vivaldi und Bach über Gershwin und Piazzola sowie Medleys von den Rolling Stones, Michael Jackson, Beatles, Europe, usw.

Mit dabei waren zwei Special-Guests: Alenka Piotrovicz und Mariano "Don Panini" Bulligan

Nach 4 Zugaben und tobendem Applaus entließ das Publikum die Guerzoncellos gegen ca. 22:00 Uhr von der Bühne.

Hier noch ein paar Eindrücke:

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César Vallejo:

Ein Öl gegen Zwei Essige - un aceite contra dos vinagres

szenisches Experiment nach César Vallejo

Übersetzung: Sara Zambrano, Florian Zambrano

Kollektive Kreation & Präsentation: Felix Strasser, Sara Zambrano, Florian Zambrano, Jorge Romero Mora

Musikalische Begleitung: Jesús Huamán

Produktion: teatro zumbayllu

 

Für eine 2016 geplante Inszenierung von Texten des peruanischen Autors wird es 2015 eine Einführungsphase mit szenischen Lesungen und kleineren Inszenierungen geben, in denen die Ergebnisse der Übersetzungen und die Möglichkeiten der Inszenierung von Prosa und Gedichten ausprobiert und analysiert werden.

Prosa, die dafür verwendet wird:

Tungsteno und Paco Yunque, Gedichte in Prosa (1939)

Lyrik: Poemas Humanos (1939), Trilce (1922), Los Heraldos Negros (1919)

 

„[...] en su poesía, es siempre un alma ávida de infinito, sedienta de verdad. La creación en él es, al mismo tiempo, inefablemente dolorosa y exultante. Este artista no aspira sino a expresarse pura e inocentemente. Se despoja, por eso, de todo ornamento retórico, se desviste de toda vanidad literaria. Llega a la más austera, a la más humilde, a la más orgullosa sencillez en la forma. Es un místico de la pobreza que se descalza para que sus pies conozcan desnudos la dureza y la crueldad de su camino.“ José Carlos Mariátegui über César Vallejo

Teatro Zumbayllu über das Stück:

So passiert es halt, dass jene, die sich ihm annähern wollen, nicht umhin kommen, das zu machen, wogegen Vallejo sich vehement wehrte, nämlich sich auf Umwege zu begeben, um die großen Unbekannten des menschlichen Daseins überhaupt direkt anzusprechen. Er wollte diese Abschweifungen nicht, er wollte dorthin wo es ungebremst schmerzt, lacht, verhöhnt und verstümmelt und liebt.

Wo dieser Punkt liegt, kann man nur erahnen, intuitiv abstecken. Weshalb auch wir abschweifen werden, den Umweg suchen müssen, um uns seine Worte greifbar zu machen. Unser Umweg ist eine vielseitige szenische Bearbeitung, die durch Musik, Übersetzung, Choreographie und Repetition mehrere gesprochene, wie szenische Sprachen ausnützen möchte, um einen Blick auf die Details und Besonderheiten seiner Sprachkonstrunkte aus mehreren Winkeln zu versuchen. Die Übersetzung ist vermutlich eine der intensivsten Formen einen Text zu lesen und dass es von Vallejos Texten nur wenige Translationen ins Deutsche gibt, kommt uns nur zu gute, da wir daher sehr wortgetreu und oft wortwörtlich zu Übersetzen im Stande sind und den Worten neue Körper leihen können.

Interessant erscheint bei den Arbeiten Cesar Vallejos die Universalität der Sprache, die in vielen Fällen aus den gekonnten Aneinanderreihungen von regionalen Besonderheiten hervorging. Wie sich dies in der peruanischen Literatur vollzog, beschreibt José María Arguedas ausgehend von den sprachlichen Verwebungen, die er in El Tungsteno fand: „Aber es existiert der Fall, ein realer Fall, in welchem der Mensch aus diesen Regionen, der sich fremd fühlte gegenüber dem vererbten Spanisch, sich in der Notwendigkeit sieht sich die fremde Sprache als Primärelement anzueingnen, das er modifizieren muss, dem er etwas wegnimmt und hinzufügt, bis es sich in sein eigenes Instrument verwandelt.“ Weiters spricht Arguedas von dem schwierigen Unterfangen Universelles und Regionalismen so im Gleichgewicht zu halten, dass es auf der einen Seite nicht zu allgemeingültig wird und damit unwirskam, und auf der anderen Seite sich nicht nur auf einen zu kleinen Radius zu beschränken, der den kritischen Diskurs verhindern könnte. Den theatralen Sprachen wohnt wie auch vielen anderen Sprachen die Fähigkeit inne aus bestimmten Codes und Konzepten mittels einer Pervertierung struktureller Verbindungen gewisse Gebilde in Grundelemente zu zerlegen und ihnen damit neues Leben einzuhauchen oder sie mit völlig ungewohnten Facetten zu bereichern, zu verfremden.

Die Schwierigkeiten Poetik und Prosa zu inszenieren, wollen wir in diesen ersten Versuchen abschätzen und ausprobieren, um aus den Reaktionen des Publikums abzuwägen, wie weit gegangen, ausgeschweift werden muss, um in dramatischer Form wieder zu den Kernpunkten von Vallejos Sätzen zu gelangen.

 

Hier ein kleiner Einblick in das Stück:

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Der Verein PAJK Plattform Alternativer Jugend-Kultur veranstaltete am 4. Juli 2015 ihre große Abschlussparty mit dem Titel "Before the final curtain falls..." im VolXhaus Klagenfurt.

Musikalisch wurden sie unterstützt von Falling For Beautiful - Rock aus Innsbruck, Missing Logic - Pop-Punk aus Ferlach, Steamy Van - Blues-Rock aus Klagenfurt und Super Monky - Post Progressive Fusion Funkrock aus Klagenfurt.

Hier ein paar Eindrücke von der Party:

Super-Monky:

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Missing Logic:

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Steamy Van:

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Falling For Beautiful:

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