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Guerzoncellos - The Jazz-Rock-Side of the Cellos waren am 30. Juli 2015 zu Gast bei uns im VolXhaus Klagenfurt. 

Der Einlass war ab 19:30 Uhr und um ca. 20:30 Uhr betraten Guerzoncellos die Bühne.

Vater und Sohn, Enrico und Tiziano Guerzoni, präsentierten ein fulminantes Konzert, das man von einem Cello-Duo nicht erwarten würde. Ihr Programm reichte von Barock bis Jazz und Rock, von Vivaldi und Bach über Gershwin und Piazzola sowie Medleys von den Rolling Stones, Michael Jackson, Beatles, Europe, usw.

Mit dabei waren zwei Special-Guests: Alenka Piotrovicz und Mariano "Don Panini" Bulligan

Nach 4 Zugaben und tobendem Applaus entließ das Publikum die Guerzoncellos gegen ca. 22:00 Uhr von der Bühne.

Hier noch ein paar Eindrücke:

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César Vallejo:

Ein Öl gegen Zwei Essige - un aceite contra dos vinagres

szenisches Experiment nach César Vallejo

Übersetzung: Sara Zambrano, Florian Zambrano

Kollektive Kreation & Präsentation: Felix Strasser, Sara Zambrano, Florian Zambrano, Jorge Romero Mora

Musikalische Begleitung: Jesús Huamán

Produktion: teatro zumbayllu

 

Für eine 2016 geplante Inszenierung von Texten des peruanischen Autors wird es 2015 eine Einführungsphase mit szenischen Lesungen und kleineren Inszenierungen geben, in denen die Ergebnisse der Übersetzungen und die Möglichkeiten der Inszenierung von Prosa und Gedichten ausprobiert und analysiert werden.

Prosa, die dafür verwendet wird:

Tungsteno und Paco Yunque, Gedichte in Prosa (1939)

Lyrik: Poemas Humanos (1939), Trilce (1922), Los Heraldos Negros (1919)

 

„[...] en su poesía, es siempre un alma ávida de infinito, sedienta de verdad. La creación en él es, al mismo tiempo, inefablemente dolorosa y exultante. Este artista no aspira sino a expresarse pura e inocentemente. Se despoja, por eso, de todo ornamento retórico, se desviste de toda vanidad literaria. Llega a la más austera, a la más humilde, a la más orgullosa sencillez en la forma. Es un místico de la pobreza que se descalza para que sus pies conozcan desnudos la dureza y la crueldad de su camino.“ José Carlos Mariátegui über César Vallejo

Teatro Zumbayllu über das Stück:

So passiert es halt, dass jene, die sich ihm annähern wollen, nicht umhin kommen, das zu machen, wogegen Vallejo sich vehement wehrte, nämlich sich auf Umwege zu begeben, um die großen Unbekannten des menschlichen Daseins überhaupt direkt anzusprechen. Er wollte diese Abschweifungen nicht, er wollte dorthin wo es ungebremst schmerzt, lacht, verhöhnt und verstümmelt und liebt.

Wo dieser Punkt liegt, kann man nur erahnen, intuitiv abstecken. Weshalb auch wir abschweifen werden, den Umweg suchen müssen, um uns seine Worte greifbar zu machen. Unser Umweg ist eine vielseitige szenische Bearbeitung, die durch Musik, Übersetzung, Choreographie und Repetition mehrere gesprochene, wie szenische Sprachen ausnützen möchte, um einen Blick auf die Details und Besonderheiten seiner Sprachkonstrunkte aus mehreren Winkeln zu versuchen. Die Übersetzung ist vermutlich eine der intensivsten Formen einen Text zu lesen und dass es von Vallejos Texten nur wenige Translationen ins Deutsche gibt, kommt uns nur zu gute, da wir daher sehr wortgetreu und oft wortwörtlich zu Übersetzen im Stande sind und den Worten neue Körper leihen können.

Interessant erscheint bei den Arbeiten Cesar Vallejos die Universalität der Sprache, die in vielen Fällen aus den gekonnten Aneinanderreihungen von regionalen Besonderheiten hervorging. Wie sich dies in der peruanischen Literatur vollzog, beschreibt José María Arguedas ausgehend von den sprachlichen Verwebungen, die er in El Tungsteno fand: „Aber es existiert der Fall, ein realer Fall, in welchem der Mensch aus diesen Regionen, der sich fremd fühlte gegenüber dem vererbten Spanisch, sich in der Notwendigkeit sieht sich die fremde Sprache als Primärelement anzueingnen, das er modifizieren muss, dem er etwas wegnimmt und hinzufügt, bis es sich in sein eigenes Instrument verwandelt.“ Weiters spricht Arguedas von dem schwierigen Unterfangen Universelles und Regionalismen so im Gleichgewicht zu halten, dass es auf der einen Seite nicht zu allgemeingültig wird und damit unwirskam, und auf der anderen Seite sich nicht nur auf einen zu kleinen Radius zu beschränken, der den kritischen Diskurs verhindern könnte. Den theatralen Sprachen wohnt wie auch vielen anderen Sprachen die Fähigkeit inne aus bestimmten Codes und Konzepten mittels einer Pervertierung struktureller Verbindungen gewisse Gebilde in Grundelemente zu zerlegen und ihnen damit neues Leben einzuhauchen oder sie mit völlig ungewohnten Facetten zu bereichern, zu verfremden.

Die Schwierigkeiten Poetik und Prosa zu inszenieren, wollen wir in diesen ersten Versuchen abschätzen und ausprobieren, um aus den Reaktionen des Publikums abzuwägen, wie weit gegangen, ausgeschweift werden muss, um in dramatischer Form wieder zu den Kernpunkten von Vallejos Sätzen zu gelangen.

 

Hier ein kleiner Einblick in das Stück:

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Der Verein PAJK Plattform Alternativer Jugend-Kultur veranstaltete am 4. Juli 2015 ihre große Abschlussparty mit dem Titel "Before the final curtain falls..." im VolXhaus Klagenfurt.

Musikalisch wurden sie unterstützt von Falling For Beautiful - Rock aus Innsbruck, Missing Logic - Pop-Punk aus Ferlach, Steamy Van - Blues-Rock aus Klagenfurt und Super Monky - Post Progressive Fusion Funkrock aus Klagenfurt.

Hier ein paar Eindrücke von der Party:

Super-Monky:

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Missing Logic:

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Steamy Van:

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Falling For Beautiful:

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Mein geölter Prinz - Ein Epicedium

Das Stück basiert auf einem Interview, welches die kolumbianische Journalistin Laura Restrepo mit der jungen Inhaftierten Emma „la descuatizadora“ (Emma die Zerstückelnde) in der Gefangenenanstalt Der Gute Hirte (El Buen Pastor) in Bogotá realisierte.

Die junge Frau Emma wurde eingesperrt, weil sie ihren Lebensgefährten aus Notwehr ermordete und seine Körperteile in der ganzen Stadt verteilte. Da sie kein Auto besaß, konnte sie den Kadaver nicht in einem Stück verscharren, sondern musste die einzelnen Teile mit dem Bus transportieren, um sich so der Leiche zu entledigen.

Aus den angesammelten Informationen wird ein fiktives Konstrukt aufgebaut, das einen kleinen Einblick in ihr Leben in versperrten Räumen liefern, Entwürdigungen und Ausgrenzungen sichtbar und die Vergänglichkeit kleiner Fortschritte greifbar machen soll.

 

 

Schauspiel: Sara Zambrano

Text & Schlagwerk: Florian Zambrano

Produktion: teatro zumbayllu 2014

 

Hier ein paar Bilder:

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Am 20. Juni präsentierte die Klagenfurter Black-/Death-Metalformation UNHALLOWED ihr Debutalbum "Enter Damnation" im VolXhaus Klagenfurt.

Mit von der Partie waren "Darkfall" aus Graz, "Fallen Utopia" aus Liebenfels und "Enter The Void" aus Klagenfurt.

Um 19:30 Uhr war der offizielle Einlass und ab 20:15 Uhr wurde den Metal-Göttern lautstark gehuldigt - den Anfang machte "Enter The Void"...

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Ab 21:00 Uhr brachten dann "Fallen Utopia" mit hämmerndem Death-Metal den Boden zum Beben.

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Ab 22:00 Uhr zeigten "Darkfall" aus Graz, dass man auch im 20. Jubiläumsjahr noch kein bißchen leise sein muss sondern wie man Köpfe zum Bangen und die Bühne zum Wackeln bringt.

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Ab 23:00 Uhr hatte das Warten ein Ende: UNHALLOWED ließen ihr Erstlingswerk "Enter Damnation" auf die Welt los - und die Menge war begeistert. Die ehrwürdigen Mauern des VolXhaus Klagenfurt haben schon lange nicht mehr so gezittert. Melodisch-brachialer Black- und Death-Metal donnerte bis kurz vor Mitternacht durch die VolXhaus Hallen.

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Hier noch der Link zu noch mehr Fotos und Eindrücken vom Konzert:

 https://www.facebook.com/media/set/?set=a.849753885112602.1073741877.454835197937808&type=3

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Am 2. Juni 2015 um 19:00 Uhr war es wieder an der Zeit für VolX:Literatur. Mittlerweile schon zum 9. Mal durfte das VolXhaus Klagenfurt den Verein Buch13 mit Obmann und Initiator Gerald Eschenauer zu einem fesselnden Literaturabend begrüßen.

Nach kurzen Begrüßungsworten von VolXhaus-Vereins-Obmann Robert Lamprecht und Gerald Eschenauer startete der VolX:Literatur-Abend mit einem Impulsvortrag von Stefanie Edlmann, Inhaberin von "Edles am Heuplatz", zu nepalesischer Handwerkskunst und der Vorstellung ihres Geschäfts.

Dann gab Martin Danesch einen Auszug aus seinem Roman "Lachspringen" und Mario Oppelmayer, der gerade auf Kurzbesuch in Kärnten war, einen wortgewaltigen Kontrast ab.

Nach einer abschließenden kleinen Diskussionsrunde und weiterer Bewunderung nepalesischer Kunst repräsentiert durch "Edles am Heuplatz" wurde der Abend gegen 21:00 Uhr beschlossen.

Weiters wurde von Gerald Eschenauer darauf hingewiesen, dass Buch13 durch den Förderungsstopp des Landes Kärnten eine Sommerpause in den Monaten Juli und August einlegt und erst wieder mit September zurückkehrt.

Hier noch ein paar Bilder von der Veranstaltung:

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